100 Jahre Kirchengeschichte Zwischenahn - Pastor Christian Wöbcken kehrt an alte Wirkungsstätte zurück

Pastor Christian Wöbcken Foto: Marken

Pastor Christian Wöbcken war von 1979 bis 2017 für die Ev.-luth. Kirchengemeinde Zwischenahn tätig, mit die längste Dienstzeit eines Pastors in Bad Zwischenahn. Jetzt kam er zu seiner alten Wirkungsstätte zurück und hielt im Rahmen der Sommerkirche sowie anlässlich der Feierlichkeiten „100 Jahre Bad“ am 25. Juli 2019 im Haus Feldhus einen Vortrag über 100 Jahre Kirchengeschichte. Trotz der hohen Temperaturen waren viele Gäste gekommen, und das Haus Feldhus war bis auf den letzten Platz besetzt. Wöbcken berichtete, dass die Bauarbeiten der St.-Johannes-Kirche 1124 in der Nähe der oldenburgisch-gräflichen Burg am See begonnen haben sollen und 1134 die Kirche auf den Namen „Sankt Johannes der Täufer“ geweiht wurde. Nach der Iburger Klosterchronik schenkte Graf Egilmar I (geb. um 1040) von Oldenburg bereits 1108 dem Kloster Iburg neunzig Bund Aale. Zu den Nachkommen von Egilmar gehören u. a. das dänische Königshaus und in direkter männlicher Linie der Prince of Wales, Charles. Somit hat der britische Thronfolger auch ammerländische Wurzeln. Um 1200 war der Kirchturm fertiggestellt und um 1480 der Glockenturm, so Wöbcken weiter. Zu dieser Zeit wurde das Kirchenvermögen von besser situierten Bauern verwaltet. 1496 waren Dietrich zu Eyhausen (geb. um 1460) und Brun im Garnholt Kirchgeschworenen-Vorsteher bzw. Ratmänner der St-Johannes-Kirche. 1573 wurde in Zwischenahn die Reformation endgültig eingeführt, so Wöbcken, und Plattdeutsch wurde statt Latein die gottesdienstliche Sprache. Ein eklatanter Einschnitt in die Zwischenahner Kirchengeschichte war der Erste Weltkrieg von 1914 bis 1918. Wöbcken berichtete, dass auch die Zwischenahner Kirche den Krieg verherrlicht und ihn „als Tat Gottes verstanden“ hat. Umso erstaunter waren die Kirchenvertreter, als 1917 zwei Glocken der Kirche beschlagnahmt und für Kriegszwecke eingeschmolzen wurden. Erst 1924 erhielt St. Johannes zwei neue Glocken, die aber 1942 wiederum für den Krieg beschlagnahmt und eingeschmolzen wurden. Lediglich die 1489 gegossene St-Annen-Glocke hat beide Kriege unversehrt überstanden. Dass aus den Schrecken des I. Weltkrieges noch nicht viel gelernt wurde, wird auch Ende 1919 durch „die Freude über den Beschluss zur Errichtung zweier Ehrendenkmäler“ unter Missbrauch eines Bibelverses deutlich, so Wöbcken. Ein Denkmal entstand „im unteren Turmraum der St.-Johannes-Kirche, das andere im sogenannten Heldenhain“, so Wöbcken weiter. Erst als Fritz Schipper 1923 in St. Johannes als neuer Pastor eingeführt wurde, stabilisierte sich die kirchliche Situation wieder langsam. Schippers Sohn Paul gründete 1926 auch den Zwischenahner Posaunenchor, der heute von Alfred Gründer geleitet wird und in sieben Jahren sein 100-jähriges Jubiläum feiert. Während der Amtszeit von Schipper wurde 1929 der Neue Friedhof am Diekweg angelegt und 1938 die Friedhofskappelle errichtet. Neues Unheil kam dann mit den Nationalsozialisten auf das kirchliche Leben zu, die versuchten, die Kirchenarbeit massiv zu beeinflussen. Wöbcken: „Im Jahr 1933 wurde bei der Wahl zum Gemeindekirchenrat eine nationalsozialistische Liste gewählt.“ Im März 1934 wurde J. Volkers, der zu dieser Zeit den Deutschen Christen angehörte, zum neuen Oberkirchenrat der Evangelisch-Lutherischen Kirche Oldenburg ernannt. Die Deutschen Christen war eine 1931 gegründete eigene Kirchenpartei, die rassistisch und antisemitisch ausgerichtet war und sich am Führerprinzip orientierte. Im August 1934 wurde Volkers zum Landesbischof ernannt. Als Oppositionsbewegung zu den Deutschen Christen wurde im Mai 1934 die Bekennende Kirche gegründet. Der bekannteste Vertreter dieser Organisation war Dietrich Bonhoeffer, der Anfang April 1945 im KZ Flossenbürg hingerichtet wurde. Ab ca. Mitte April 1945 wurde Zwischenahn häufig von den Alliierten bombardiert, und Wöbcken berichtete, dass am 23. April der Kirchturm und der Wasserturm getroffen wurden. Ein kanadischer Veteran sagte vor wenigen Jahren zu Wöbcken: „Was, die Kirche steht noch, wir haben doch immer auf den Turm geschossen.“ Nach dem Krieg änderte sich die kirchliche Situation in Zwischenahn verbunden mit der Zusammensetzung der Kirchengemeinde. Bereits im März 1945 kamen die ersten Flüchtlinge aus Pommern und Ostpreußen. Wöbcken: „Zwischenahn hatte im Ammerland die meisten Flüchtlinge zugewiesen bekommen, vor allem Schlesier, auch viele Ostpreußen.“ Durch die Flüchtlinge stieg der Gottesdienstbesuch erheblich, aber auch viele Zwischenahner fanden den Weg zurück in die Kirche. Im August 1945 wurde Peter Bultmann nach Bad Zwischenahn berufen und im September als Nachfolger des mit 72 Jahren pensionierten Pastors Schipper eingeführt. Wöbcken: „Peter Bultmann ist den Zwischenahnern als vorbildlich engagierter Pastor und vielleicht populärster Seelsorger der Nachkriegszeit in Erinnerung geblieben.“ Aufgrund der steigenden Kirchenmitglieder wurde dann 1947 eine Pfarrstelle Zwischenahn II eingerichtet. 1954 wurde dann eine III. Pfarrstelle in Dreibergen und 1966 eine IV. in Rostrup errichtet, so Wöbcken. Im Jahr 1974 wurde für den östlichen Teil Zwischenahns und die Kurseelsorge eine V. Pfarrstelle geschaffen, wobei 1983 für die Kurseelsorge eine VI. Gemeindestelle eingerichtet wurde, so Wöbcken weiter. Wöbcken: „Den größten Einschnitt in der jüngsten Geschichte der Kirchengemeinde bildete aber der Dienstantritt von Pastor Bernhard Menke“, der 1972 nach Bad Zwischenahn kam. Menke gab der Kirchengemeinde ganz neue Impulse, und lt. Wöbcken „wusste er die nötigen finanziellen und organisatorischen Hebel mit großer Ausdauer zu bedienen.“ Da im Ort Zwischenahn die Räumlichkeiten für eine gute Gemeindearbeit nahezu fehlten, hatte Menke bereits bei seinem Antrittsbesuch bei dem damaligen Gemeindedirektor Walter Dreyer die Idee, das verfallene Bauernhaus Feldhus (vormals Hausmannsstelle Ehmken) zum Gemeindezentrum auszubauen. Die Vertragsmodalitäten waren dann schnell geregelt. Auf Vermittlung des damaligen Bauamtsleiters Martin Lienemann wurden lt. Wöbcken „noch 580.000,00 DM aus dem Konjunkturförderprogramm locker gemacht“, so dass die Kirchengemeinde zu relativ günstigen Konditionen 1975 ein neues Gemeindezentrum erhielt. Wöbcken: „In der dritten großen Krise der letzten 100 Jahre scheinen wir noch mitten drin zu stecken: der zunehmenden Säkularisierung und dem Bedeutungsverlust von Kirche und Religion.“ Die Gemeindemitglieder der Ev.-luth. Kirchengemeinde Zwischenahn sind von 16.000 in 1970 auf inzwischen weit unter 11.000 gesunken. Wöbcken: „Kirche scheint sich in den letzten Jahren hauptsächlich mit sich selbst zu beschäftigen und den Anschluss an menschliche Realitäten zu verlieren.“ Dieses birgt nach Wöbckens Ansicht für unser zukünftiges Zusammenleben viele Gefahren, die nur gemeinsam bewältigt werden können.

Günter Marken

 

Schwungvoller Start in bewegte Zeiten Kreissynode der Ev.-luth. Kirchengemeinden im Ammerland macht sich auf den Weg

Der neue Kreiskirchenrat macht sich zuversichtlich auf den Weg durch herausfordernde Zeiten: (vlnr) Herbert Rommel (Bad Zwischenahn), Hans-Werner Harder (Rastede), Kerstin Koch (stellvertretendes Mitglied, Reekenfeld), Heike Pieper (Edewecht), Kreispfarrer Lars Dede (Bad Zwischenahn), Pastorin Daniela Ludewig-Göckler (Petersfehn), Pastorin Wiebke Perzul (Elisabethfehn), Jasmin Harbers (stellvertretendes Mitglied, Westerstede), Pastor Christoph Müller (Hahn-Lehmden, stellv. theolog. Mitglied). Nicht im Bild: Meike Bruns (Westerstede), Anke-Helm Brandau (stellvertretendes Mitglied, Apen) und Bernd Hoffmann (stellv. Mitglied, Rastede).

Rastede. Nach einem feierlichen Gottesdienst zur Eröffnung der konstituierende Sitzung des Ammerländer Kirchenparlamentes am Sonnabend, den 26. Januar, in der Rasteder St. Ulrichs Kirche, kamen die gut 60 aus den zehn Kirchengemeinden des Ammerlandes entsandten Synodalen zu ihrer ersten Sitzung im benachbarten Gemeindehaus zusammen.Im Verlauf der Tagung standen neben dem Kennenlernen und der Einführung in den Verantwortungsbereich eine Reihe von Wahlen auf dem umfangreichen Programm der Kreissynode, unter anderem wurden gewählt:Kreispfarrer Lars Dede und die Petersfehner Pastorin Daniela Ludewig-Göckler wurden je einstimmig in ihren Ämtern als Vorsitzender der Kreissynode und Stellvertreterin bestätigt, ebenso wurde Pfarrer Dr. Tim Unger (Wiefelstede) als Schriftführer der Synode wieder gewählt. Dem neu gewählten Kreiskirchenrat, dem der Kreispfarrer vorsteht, gehören an:Pastorin Daniela Ludewig-Göckler (zugleich einstimmig zur stellvertretenden Vorsitzenden des Kreiskirchenrates und damit zur Vertreterin des Kreispfarrers bestimmt), Pastorin Wiebke Perzul (Elisabethfehn, zugleich stellv. 2. Vorsitzende), Meike Bruns (Westerstede), Heike Pieper (Edewecht/Elisabethfehn), Hans-Werner Harder (Rastede) und Herbert Rommel (Bad Zwischenahn);als Vertreter wurden gewählt: Jasmin Harbers (Westerstede), Anke Helm-Brandau (Apen), Bernd Hoffmann (Rastede) und Kerstin Koch (Reekenfeld); als stellvertretendes theologisches Mitglied wurde Pastor Christoph Müller (Hahn-Lehmden) gewählt. In ihrem Amt als Kreisdiakoniepfarrerin wurde die Zwischenahner Kurseelsorgerin Pastorin Dorothee Testa bestätigt; zur Stellvertretung wurde der Idafehner Pastor Florian Bortfeldt gewählt.Als Kreisjugendpfarrer wurde Pastor Stephan Bohlen (Edewecht) wieder gewählt.In den Kreisjugendausschuss wurden berufen: Sarah Kruse (Westerstede), Marion Laabs (Zwischenahn), Ulrike Manßen (Westerstede), Petra Abels (Rastede), Hannah Fehners (Edewecht), Pastor Thomas Perzul (Elisabethfehn), Pastorin Daniela Ludewig-Göckler und Katharina Kroll (Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes).Außerdem stand die Nachwahl für ein Mitglied der Landessynode an. Hier wurde Kreispfarrer Dede gewählt, zum Vertreter Pastor Michael Kühn aus Westerstede bestimmt. „Unser Kirchenkreis ist auf einem guten Weg.“, zieht Kreispfarrer Dede zum Ende der Sitzung sein persönliches Resümee. Die heutige Sitzung mit der offenen Diskussionskultur habe dies deutlich gemacht. „In Offenheit und mit Zutrauen werden wir die Herausforderungen, die vor uns liegen, gemeinsam meistern.“

 

Jubiläum

"Geburtstagsfeier" in Aschhausen. Hier gibt es viele schöne Eindrücke davon. https://www.kita-aschhausen.de/fuer-eltern-wichtig/elternbeteiligung/gemeinsam-feste-feiern/jubilaeum-2018.html #c34607

 

Einführung Gemeindekirchenrat

Verabschiedung von acht Kirchenältesten

Abschied Christian Wöbcken

Foto: Dieter Adam
Foto: Dieter Adam
Foto: Dieter Adam
Foto: Dieter Adam
Foto: Dieter Adam
Foto: Dieter Adam

Tauferinnerung

Foto: Ina Goldbach
Foto: Ina Goldbach
Foto: Ina Goldbach
 

Etwa 30 Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren nahmen am 10.09. an einem ganz besonderen Gottesdienst in der St. Johannes-Kirche teil. In dem Familiengottesdienst wurden nämlich nicht nur sechs kleine Mädchen von Pastorin Adomeit und Pastor Ratjen getauft, die "Großen" feierten zudem die Tauferinnerung. Dabei wurden die Kinder am Taufbecken gesegnet und ihre Taufkerze - wie bei den kleinen Täuflingen - erneut und wie vor Jahren bei ihrer eigenen Taufe an der Osterkerze entzündet und auf dem Altar abgestellt, bis dort ein wahres Lichtermeer deutlich machte, wofür Taufe steht: ein Licht zu haben in der Dunkelheit und sich nicht alleine fühlen müssen.

Zwei auf einen Streich Kirchenkreis Ammerland führt zwei Diakone für die Jugendarbeit ein

Bad Zwischenahn/Reekenfeld. Da schauten die Menschen auf dem Reekenfelder Kirchhof etwas verwundert, als die Glocken am Sonnabend morgen um 10 Uhr in der Früh läuteten und viele Menschen aus dem gesamten Ammerland in ihre schöne Kirche strömten. Der Grund war ein freundlicher: Der Ev.-luth. Kirchenkreis Ammerland führte in einem festlichen Gottesdienst - begleitet von einer Jugendband aus dem Kirchenkreis - die beiden Diakone Marco Folchnandt und Johannes Maczewski in ihren Dienst im Ammerland ein. Beide sind dort schon etwas länger tätig: Marco Folchnandt (47) arbeitet als Kreisjugenddiakon und ist Erstansprechpartenr für die Gemeinden Westerstede, Elisabethfehn, Reekenfeld und Idafehn sein Schwerpunkt ist die Erlebnispädagogik. Johannes Marczewski (45) wird als Regionaljugendreferent für die Jugendarbeit im Kirchenkreis verantwortlich zeichnen und die Aktivitäten in der Region koordinieren sowie das Team der Diakoninnen und Diakone im Kreisjugenddienst leiten. Schon im September 2016 hatte er die Nachfolge von Volker Pickrun angetreten, der nun für „Kirche unterwegs“ tätig ist.

Landesjugendpfarrer Dr. Sven Evers nahm im Gottesdienst die Einführung vor, an dem neben den Jugenddiakonen im Ammerland auch der Kreispfarrer Lars Dede und Kreisjugendpfarrer Stephan Bohlen mitwirkten.

Im Anschluss fand im Gemeindehaus ein Empfang statt.Kreispfarrer Lars Dede drückte in seinem Grußwort die große Freude aus, zwei erfahrene neue Mitarbeiter vor Ort willkommen heißen zu dürfen, die das kirchliche Angebot für Kinder und Jugendliche in der Region bereichern werden.

Danach war für die beiden Eingeführten aber nicht Schluss: Das kirchliche Jugendparlament des Ammenlandes, die Ammerländer Vollversammlung, tagte bis in den Nachmittag am Elisabethfehnkanal.

Neuer Tischkicker in Rostrup

Foto: Frauke Harbers-Theophil
Foto: Frauke Harbers-Theophil

Jeden Samstag stürzen sich die Kinder der Kinderkirche in Rostrup sofort auf den Kickertisch. Zuletzt hatte dabei immer wieder mal ein Kind plötzlich einen Griff in der Hand. Der Kicker hat ausgedient. Allen war klar, dass ein neuer her muss. Durch großzügige Spenden von der Erwin Roeske-Stiftung und vom CVJM Bad Zwischenahn konnte die Neuanschaffung schnell realisiert werden. Am 13. Mai wurde der Tisch eingeweiht. Die ersten Probespiele hat das Turniergerät gut überstanden. Die Kirchengemeinde Zwischenahn dankt den Sponsoren und das Team der Kinderkirche freut sich auf viele packende Duelle.

 

Rückblick Waldemar Grab

Ein Lebens-Künstler erzählt und singt von seiner Lebens-Wende


So etwas geschah noch nicht oft in Bad Zwischenahn: Ein Pianist gestaltete am Samstagabend ein Konzert in der Wandelhalle des Kurhauses und am Sonntagmorgen einen Gottesdienst in der St. Michael-Kirche Dreibergen. Die Rede ist von dem Musik-Evangelisten Waldemar Grab.


Der heute 60-Jährige war zunächst Verlags-Kaufmann. Seine Karriere begann als „persönlicher

Chef-Stewart“ in der Regierungsmaschine des damaligen Bundeskanzlers Schmidt. Mit diesem, mit Außenminister Genscher und höchsten Staatsgästen flog er 7 Jahre um die Welt. Während dieser Zeit reifte sein Hobby „Klavierspielen“ zur professionellen Höhe. Er schaffte es, für Andre Rieu und mit Peter Alexander, Paul Kuhn, Helmut Zacharias zu spielen … Und bis zum Jahre 2004 ging er als „Show-Pianist“ mit dem „ZDF-Traumschiff MS Deutschland“ 87mal auf Weltreise.


Trotz dieses jahrelangen Luxus-Lebens, aber mit dem Wissen zweimal vor tödlichen Unfällen mit dem Flugzeug bzw. Auto bewahrt worden zu sein , spürte Waldemar Grab eine merkwürdige Leere seiner Seele. Aber sein Suchen nach spiritueller Erfüllung in verschiedenen Religionen blieb er-

folglos. Erst die Lektüre einer Gideon-Bibel in seiner Luxus-Kabine berührte tief sein Herz.Ohne

fremde Hilfe erspürte er die heilsame Kraft Jesu Christi. Gottes Geist kommunizierte nach biblischer Verheißung mit seinem Geist und lenkte ihn in eine völlig andere Lebensrichtung.


Nach einer theologischen Zusatz-Ausbildung begann Waldemar Grab seine musikalische Begabung

als Pianist in den christlichen Verkündigungs-Dienst einzusetzen. Mit dieser beeindruckenden Vor-

geschichte kam er am 22. Oktober nach Bad Zwischenahn.


Das Abend-Konzert besuchten mehr als 100 Musikfreunde. Grabs musikalisches Angebot reichte in 2 ½ Stunden von der Klassik bis zum Jazz. Man merkte schnell, beim Jazz und Swing erzielte er

Höchstleistung. Seine jungen Techniker installierten die Kameras so, dass seine Fingerbewegungen

gut zu beobachten waren. Zwischendurch erzählte er aus seiner exotischen Lebensgeschichte über

oben angedeutete prominente Begegnungen und belegte sie mit entsprechenden Fotos. Unverhohlen

gab er zu, dass er auch bekannte Jazz-Melodien übernommen und mit christlichen Texten

versehen habe. Das hätte er von Luther gelernt, der hätte es ähnlich mit bekannten Melodien getan.

Nur damals habe es keine GEMA gegeben. Beeindruckend waren die Solo-Vorträge mit eigener

Piano-Begleitung wie „Komm lass uns wieder Tränen lachen , komm lass uns wieder Tränen wei- nen – Ich bin fasziniert von dieser Erde,mein Herz jubiliert, dem Herrn gehört die Ehre!“ Ein

älterer Gast fasste auf der Heimfahrt zusammen: „Ich bin begeistert von dem Können auf dem

Piano. Aber solch eine Kombination von Musik und Gottesglaube habe ich ja noch nie gehört,

das hat gut getan.“


Der Gottesdienst am nächsten Morgen in der St. Michael-Kirche war gut besucht. Es herrschte

eine erwartungsvolle Atmosphäre in der Geborgenheit dieser Kirche. Frau Pastorin Deecken lei-

tete die Eingangs-Lturgie, die Fürbitten und erteilte den Schluss-Segen. Waldemar Grab hielt

die Predigt mit mehreren eigenen Glaubenserfahrungen und wichtigen biblischen Aussagen. Er

betonte die Notwendigkeit der eigenen Lebensentscheidung für Jesus Christus und die persönliche

Nachfolge in Gottesliebe, Nächstenliebe und gesunder Selbstliebe. Er selbst engagiert sich außer

dem Engagement als Musik-Evangelist beim Aufbau eines Kinderdorfes auf Haiti. Seine musika-

lischen Einlagen unterstützten die Predigt und erfreuten die Gottesdienst-Besucher. Noch nach

einer Woche im Kirch-Cafe erzählte eine Dame von diesem „lebendigen Gottesdienst“ und war

erstaunt über die Ehrlichkeit und Bescheidenheit des Predigers und Pianisten.“Der hat es doch

gar nicht nötig zu uns nach Dreibergen zu kommen.“

Organisiert und begleitet hat der Ökumenische Aktivkreis (ProChrist-Team 2015)

das Kommen von Waldemar Grab mit freundlichem Wohlwollen der Kur-Verwaltung und der

Kirchengemeinde.


Werner Kühn

Neue Bewerberin für Pfarrbezirk I

Vorstellung im Gemeindekirchenrat: Pastorin Petra Adomeit (mitte) mit dem Kirchenältesten Uwe Ströcker (stellv. Vorsitzender des Gemeindekirchenrates, rechts) und dem geschäftsführenden Pfarrer, Pastor Stephan Bohlen (links)

Gottesdienst am 5. Januar 2014

um 10:00 Uhr

in der St.-Johannes-Kirche und anschließend

Gemeindeversammlung im Haus Feldhus

 

Pastorin Petra Adomeit wurde vom Gemeinsamen Kirchenausschuss der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg zur Besetzung der vakanten Pfarrstelle I in Bad Zwischenahn vorgeschlagen. Frau Pastorin Adomeit ist zur Zeit geschäftsführende Pfarrerin der Kirchengemeinde Oldenburg und seit 19 Jahren an der Christuskirche tätig.

Schon am Montag, den 19. Dezember 2013 stellte sie sich dem Gemeindekirchenrat der Ev.-luth. Kirchengemeinde Zwischenahn vor.

Am Sonntag, den 5. Januar 2014 wird sich Pastorin Adomeit in einem Gottesdienst um 10:00 Uhr in der Zwischenahner St.-Johannes-Kirche der Gemeinde vorstellen und in einer anschließenden Gemeindeversammlung im Haus Feldhus zum Gespräch bereit stehen.

Am 6. Januar 2014 entscheidet dann der Gemeindekirchenrat über die Bewerberin.

 

Bekanntmachung gemäß § 7 (1) Pfarrstellenbesetzungsgesetz

In seiner Sitzung am 09.12.2013 hat der Gemeindekirchenrat der Ev.-luth. Kirchengemeinde Zwischenahn einstimmig beschlossen, die vom Gemeinsamen Kirchenausschuss zur Besetzung der Pfarrstelle I der Kirchengemeinde vorgeschlagene Bewerberin, Frau Pastorin Petra Adomeit, zu einem Vorstellungsgottesdienst mit anschließender Gemeindeversammlung zu laden.

Der Gottesdienst zur Vorstellung der Bewerberin findet statt am 2. Sonntag nach dem Christfest, 05.01.2014, um 10:00 Uhr in der St.-Johannes-Kirche in Bad Zwischenahn (Am Brink).

Im Anschluss findet die Gemeindeversammlung im Gemeindezentrum Haus "Feldhus" (Am Brink 6) statt, zu der alle Gemeindeglieder eingeladen sind.

Am 06.01.2014 um 19:30 Uhr findet eine Sitzung des Gemeindekirchenrates statt, in deren nichtöffentlichem Teil eine Aussprache über die Besetzung der Pfarrstelle stattfindet.

Das Ergebnis der Aussprache wird dem Gemeinsamen Kirchenausschuss mitgeteilt und am Ersten Sonntag nach dem Epiphaniasfest, 12.01.2014, in den Gottesdiensten der Gemeinde abgekündigt und im Schaukasten ausgehängt werden.

Gemäß Artikel 46 der Kirchenordnung besteht für die wahlberechtigten Gemeindeglieder die Möglichkeit, binnen zwei Wochen nach dem Gottesdienst zur Vorstellung beim Gemeinsamen Kirchenausschuss (Ev.-Luth. Oberkirchenrat, Philosophenweg 1, 26121 Oldenburg) Einspruch gegen die Bewerberin zu erheben, der binnen weiterer zwei Wochen schriftlich begründet sein muss. Dieser Einspruch muss in Lehre, Wandel oder Gaben der Pfarrerin oder des Pfarrers begründet sein.

Die Abkündigung erfolgt am 15.12. 2013, 22.12.2013 und 29.12.2013 sowie in den Gottesdiensten am Altjahrsabend und zu Neujahr.

Ab dem 15.12.2013 erfolgt der Aushang in den Schaukästen an den Kirchen der Kirchengemeinde.

Pastor Stephan Bohlen

Geschäftsführender Pfarrer

Herzlich Willkommen Pastorin Nolting

Pastor Theuerkauff und Kreispfarrer Dede begrüßen Pastorin Nolting

Kreispfarrer Lars Dede und Pastor Rainer Theuerkauff begrüßen Pastorin Katja Nolting.

Pastorin Nolting wird aufgrund der Vermittlung von Kreispfarrer Dede in der kommenden Zeit ihren Dienst im Kirchenkreis Ammerland und auch in unserer Gemeinde versehen.

So übernimmt sie in Vorbereitung auf den im November beginnenden Ruhestand von Pastor Theuerkauff ab sofort die Hauptkonfirmanden aus Bezirk I. Aber auch in allen anderen pfarramtlichen Bezügen wird Frau Pastorin Nolting demnächst in den Pfarrbezirken unserer Gemeinde rund um den See tätig werden.

Max und die Zaubertrommel

2 Kinderchöre bei "Max und die Zaubertrommel"

2 Kinderchöre bringen "Max und die Zaubertrommel" auf die Bühne

 

Was passiert, wenn die Töne eingesperrt werden? Dieser Frage geht Gerhard Meyer in seinem Musical "Max und die Zaubertrommel" nach.

Es wird

am Samstag, dem 28. September

um 18:00 Uhr

in der St.-Johannes-Kirche zu Bad Zwischenahn

aufgeführt.

Die Traumlandschaft der Töne im Reich von König Gier ist ein Spiegel für ein buntes Kinderleben oder eines nach starren Regeln.

Der Mannheimer Lehrer Meyer hat dazu abwechslungsreiche Songs geschrieben vom Ragtime bis zum Bossa Nova.

Gleich zwei Kinderchöre haben das Musical gemeinsam eingeübt: der Kinderchor Rastede und der Regenbogenchor Bad Zwischenahn. Ausgangspunkt war eine gemeinsame Probenfreizeit auf Langeoog, eine Vorführung in Rastede hat bereits stattgefunden und nun hebt sich zum zweiten Mal der Vorhang.

Der Eintritt ist frei, eine Spende wird erbeten.

Jauchzet dem Herrn!

Chorkonzert am 27. Juli 2013 um 20 Uhr

in der St. Johannes Kirche

Die Johanneskantorei Düsseldorf gestaltet unter der Leitung von Kantor und Organist Wolfgang Abendroth ein Programm rund um den Jubelpsalm 100. Neben Vertonungen des Psalms selbst erklingen Kompositionen, die einzelne Verse und Bilder des Lobgesangs musikalisch beschreiben. Es sind Werke von Schütz, Mendelssohn Bartholdy, Duruflé und anderen zu hören. Der Bassbariton Rolf A. Scheider singt die solistischen Partien, Wolfgang Abendroth wird an der Orgel spielen. Der Eintritt ist frei, eine Kollekte wird erbeten.

 

Benefizkonzert am 23. Juni 2013

Einladung zum Benefizkonzert

Herzliche Einladung zum Benefizkonzert in der St.-Johannes-Kirche zu Zwischenahn am Sonntag, den 23. Juni 2013 um 20:00 Uhr zugunsten der Fluthilfeopfer.

Der Eintritt ist frei, um eine Kollekte wird gebeten.

Herzliche Einladung zum Radiogottesdienst

Übertragung auf NDR info und WDR 5

Am 16. Juni 2013 wird der Gottesdienst aus der St.-Johannes-Kirche im Rundfunk übertragen. Durch die Übertragung auf NDR info und WDR 5 wird unserer Kirchengemeinde die Möglichkeit gegeben, mit vielen Menschen verbunden zu sein, die am Radio den Gottesdienst verfolgen. Das ist eine große Chance und eine Auszeichnung für unsere Kirchengemeinde. Schön wäre es, wenn unsere St.-Johannes-Kirche aus diesem Anlass bis auf den letzten Platz gefüllt wäre, damit der kräftige Gesang und die fröhliche Gemeinschaft weithin zu hören und zu spüren sind.

Also: Herzliche Einladung zum Gottesdienst am 16. Juni 2013 in der St.-Johannes-Kirche in Bad Zwischenahn.

Der Gottesdienst steht unter dem Motto: "Zwischen Gier und Neugier - Zachäus und wir".

Die Gottesdienstbesucher sollten schon ab 9:40 Uhr in der Kirche sein.

 

Ihr Lars Dede

 

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